Dr. med. Kai Rezai
Dermatologie • Allergologie
ästhetische Dermatologie
Windthorststraße 16 • 48143 Münster
 
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Lexikon
Ödem
Das Ödem (griechisch οἴδημα - die Schwellung, das Ödem) oder „Wassersucht“ ist eine Einlagerung von Flüssigkeit aus dem Gefäßsystem im Gewebe. Ist das Gleichgewicht zwischen Filtration einerseits und Reabsorption plus Lymphabfluss andererseits zugunsten der Filtration verschoben, so bleibt vermehrt Flüssigkeit im Gewebe. Die Folge ist eine Wasseransammlung im Interstitium: ein Ödem. Ödeme sind meist Folge einer vorangegangenen Erkrankung, z. B. einer Herz- oder Niereninsuffizienz. Die dabei auftretende Störung des Blutkreislaufes führt zu einem Rückstau im Gefäßsystem und zu einem Anstieg des Druckes, wodurch Flüssigkeit ins Gewebe austritt. Häufig treten Ödeme auch als Begleiterscheinung von Beinvenen-Thrombosen auf, die den Rückfluss des Blutes zum Herzen behindern. Die dabei auftretenden Schwellungen werden zumeist mit Kompressionsstrümpfen therapiert.
(Quellenangabe: Die Texte stammen aus der freien Dokumentationen Wikipedia die nach der GNU-Lizenz veröffentlich sind.)
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