Dr. med. Kai Rezai
Dermatologie • Allergologie
ästhetische Dermatologie
Windthorststraße 16 • 48143 Münster
 
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Lexikon
Warzen
Warzen (lat. Verrucae) sind häufige, unter Umständen sehr ansteckende, kleine, scharf begrenzte, in der Regel gutartige Epithel-Geschwülste der Haut (Epidermis). Meistens sind sie leicht erhaben oder flach. Sie sind auf eine Infektion zumeist mit einem der mehr als 100 verschiedenen "low-risk" humanen Papillomviren aus der Familie der Papillomaviridae (unbehüllte, doppelsträngige DNA-Viren) zurückzuführen. Die Infektion erfolgt per Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion über kleinste Verletzungen der Haut und der Schleimhäute. Dort infizieren sie nur die oberste Schicht der Hautzellen und vermehren sich in deren Zellkernen. Vom Zeitpunkt der Ansteckung bis zur Bildung der Warzen können Wochen bis Monate vergehen. Das Fibroma pendulans (syn.: weiches Fibrom, Fibroma molle, Molluscum simplex) tritt besonders im Bereich des Halses und der Oberlider auf und wird auch als gestieltes Fibrom oder Stielwarze bezeichnet, ist jedoch nicht infektiöser Ursache.
(Quellenangabe: Die Texte stammen aus der freien Dokumentationen Wikipedia die nach der GNU-Lizenz veröffentlich sind.)
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