Botox zur Faltenkorrektur
Seit Anfang der 80er Jahre wird Botox sehr erfolgreich und nebenwirkungsarm in der Medizin bei krankhaften Gesichtsspasmen, Lidkrämpfen und Schielen eingesetzt. Vor ca. 15 Jahren begann der Einsatz von Botox in der ästhetischen Medizin.
Durch Überaktivität der mimischen Muskulatur bilden sich oft tiefe Zornes- oder Stirnfalten sowie Krähenfüße. Die Injektion von Botulinumtoxin in genau diese Gebiete blockiert die Freisetzung eines Botenstoffes zur Auslösung von Muskelkontraktionen und lähmt vorübergehend die betroffenen Muskeln. Das Resultat: Runzeln der behandelten Gebiete ist nicht mehr möglich, Falten glätten sich oder verschwinden vollständig und das Gesicht wirkt entspannter und freundlicher.
Erste Effekte werden nach 48-72 Stunden sichtbar. Die maximale Wirkung wird nach etwa 1-2 Wochen eintreten. Der Gesichtsausdruck wird entspannter aber weiterhin sehr natürlich und keineswegs maskenhaft sein. Das Resultat der Injektionen hält im Regelfall 4-6 Monate an. Sobald die Wirkung nachlässt, kann eine Auffrischung durchgeführt werden. Die Behandlungsmethode kann mit anderen Möglichkeiten der Faltenkorrektur wie Faltenuterspritzungen, Laser-Peeling oder Eigenfett-Transplantationen kombiniert werden.
Behandlungsbeispiele

vorher nachher

vorher nachher

Videoanimation der Botoxbehandlung
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Botox Zertifikate


Botox zur Hyperhidrosebehandlung
Bis zu 2,4 Millionen Menschen in Deutschland (ca. 1-3% der Bevölkerung) leiden an der Krankheit 'Hyperhidrose', die sie unabhängig von der Außentemperatur unter den Achseln, im Gesicht, an Händen oder Füßen unablässig schwitzen lässt. Für die Patienten bedeutet dies große soziale und medizinische Probleme. Botox ist zur Behandlung des krankhaften Schwitzens in den Achselhöhlen (primäre Hyperhidrosis axillaris) in Deutschland zugelassen und bietet somit eine effektive Lösung.
Die primäre Hyperhidrosis axillaris wird durch eine Störung der Schweißdrüsen ausgelöst, deren Ursache noch weitestgehend unbekannt ist. Der Einsatz des Wirkstoffs Botulinumtoxin Typ A bei der Behandlung dieser Erkrankung hat eine Erfolgsquote von über 90% und ist "nebenwirkungsarm".
Das Medikament wird unter die oberste Hautschicht gespritzt. Dort wird die Impulsweiterleitung vom Nerv zu den Schweißdrüsen unterbrochen und damit die Schweißproduktion gehemmt. Der Effekt für die Patienten ist in der Regel deutlich sichtbar: denn bereits nach wenigen Tagen nimmt das krankhafte Schwitzen ab und erreicht meistens nach 1-2 Wochen ein stabiles Niveau. Da es sich um einen reversiblen Prozess handelt, muss die Behandlung nach etwa 7 Monaten wiederholt werden.
In zahlreichen Arbeiten zur axillären Hyperhidrose wird die gute Wirksamkeit und Sicherheit dieser Methode - im Gegensatz zu anderen antihidrotischen Therapiemaßnahmen belegt.
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