Dr. med. Kai Rezai
Dermatologie • Allergologie
ästhetische Dermatologie
Windthorststraße 16 • 48143 Münster
 
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 Aknenarben

„Im Alter von 11 bis 30 Jahre leiden ca. 80% der Bevölkerung unter Akne. Für die meisten ist dies ein vorübergehendes Ärgernis. Doch für andere weniger Glückliche resultiert diese schwere entzündliche Reaktion, auch hervorgerufen durch das Bakterium propioibacterium acnes , in einer bleibenden Entstellung durch Narben. Diese Stigmatisierung kann zu sozialer Ausgrenzung, Isolation und schweren Depressionen führen. Besonders sichtbare Narben, wie u.a. Aknenarben, werden in vielen Fällen als ästhetische Beeinträchtigung empfunden. Die medizinische Lehrmeinung in Bezug auf ihre Therapierbarkeit ist deutlich: SEHR SCHWIERIG! Mit anderen Worten: Es gibt keine effiziente Behandlungsmethode atrophischer Narben.

 ! Doch das war gestern !

Eine neue und effektive ALTERNATIVE in der Narben-Therapie ist der Dermaroller

Feine Mikronadeln perforieren das verhärtete Narbengebilde und nehmen ihm seine Spannung. Beim Dermarollen spürt dies der Arzt am Instrument durch einen nachlassenden Gewebswiderstand. Der Patient kann das Aufbrechen des Narbengewebes mit leichten Knackgeräuschen vernehmen. Die Behandlung ist schmerzfrei und in kurzer Zeit durchgeführt. Nach einer ausreichenden Perforation (mit ca. 15 bis 20 Rollbewegungen) bilden sich winzige Bluttröpfchen auf der Hautoberfläche, zu einer Blutung im klassischen Sinn kommt es jedoch nicht.

Schon wenige Tage nach der Behandlung wandern neue Blutgefäße und Bindegeweszellen in das  Narbengewebe ein und „füllen“ es langsam mit einer neuen Collagenstruktur. Bereits nach der 1. Behandlungen hebt sich die ehemalige eingesunkene Narbe deutlich. Die neuen Blutgefäße sorgen für eine bessere Durchblutung und einem Farbangleich der einst blassen Narbe.

Diese Collagen-Induktions-Therapie für atrophische Narben führt im Durchschnitt zu einer Verbesserung von 70-80%. Ausnahmen nach oben und unten sind jedoch nicht ausgeschlossen. Um dieses Ziel zu erreichen, sind erfahrungsgemäß 2 bis 3 Behandlungen im Abstad von 4 bis 6 Wochen notwenig.

Behandlunsbeispiel

Dermaroller vorher    Dermaroller nachher

vorher                                        nachher

 

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Schwangerschaftsstreifen

Striae, auch Schwangerschaftsstreifen genannt, werden durch ein zu schnelles Wachstum und der damit verbundenen Hautüberdehnung in der Pubertät und während der Schwangerschaft verursacht. Diese Überdehnung resultiert in Gewebsrissen, die sich in streifenförmigen Narben ausbilden. Entstehende Striae erscheinen anfänglich als eine rötlich bis lila unregelmäßige Linie, die allmählich eine weiße bis silbrige Farbe annimmt. Sie sind permanent. Die Striaenarben fühlen sich weicher als das umgebende Gewebe an. Verantwortlich für die narbigen Streifen sind Glucocortikoid-Hormone. Sie verhindern die Transformation von Fibroblasten in Collagen- und Elastinfasern.

Auch wenn die Striae die körperlichen Funktionen nicht beeinflussen, so können sie doch in vielen Fällen als eine ästhetische Beeinträchtigung empfunden werden, was durchaus zu Depressionen führen kann.

In der Fachliteratur gilt die Behandlung der Striae gilt als „sehr schwierig“, und eine Verbesserung durch Cremes oder Laser ist sehr eingeschränkt und nur unzureichend dokumentiert.

Basierend auf der Tatsache, dass die feinen Nadeln des Dermarollers Hautzellen zur Regeneration und Fibroblasten zur Zellteilung anregen, begannen 2007 zahlreiche Ärzte den Dermaroller zur Behandlung der Striae einzusetzen. Die Erfolge übertrafen alle Erwartungen. Einer der führenden Ärzte, Dr. Scalvini aus Mailand, der gute Erfahrungen mit dieser neue Therapieform hat, postulierte, dass durch mehrere Behandlungen eine Verbesserung von 80 – 90% erwartet werden kann.

Die Repigmentierung der Striae wird unter anderem dadurch erreicht, dass die feinen Nadeln das Narbengewebe perforieren. Jetzt können wieder feine Blutgefäße in die ehemalige Narbenstruktur einsprossen, was zur Folge hat, dass es wieder zu einer normalen Blutzirkulation in der vormaligen Fibrosis kommt. Das einst hypopigmentierte Gewebe gleicht sich in seiner Färbung wieder weitgehend seiner Umgebung an. Bei der Striaebehandlung sind keine negativen Pigmentveränderungen zu erwarten, wie das durchaus der Fall bei hautabtragenden (ablativen) Techniken sein kann.

Über Nebenwirkungen durch das Dermarollen von Striae wurden nie berichtet.

Die Behandlung ist sehr einfach und eine Anästhesiecreme sorgt für Schmerzfreiheit. Je nach Ausdehnung der Narbenstreifen, dauert eine Behandlung 20 bis 30 Minuten. Über postoperative Schmerzen wurde nie berichtet und die Arbeitsfähigkeit ist in keiner Weise eingeschränkt.

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